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Belichtungsautomatiken

Die modernen Spiegelreflexkameras haben sie alle. Gemeint sind die Belichtungsautomatiken. Davon gibt es drei:
  • Programmautomatik
  • Blendenautomatik
  • Zeitautomatik
Nun gibt es noch eine Einstellungsmöglichkeit:
  • Manuell (Nachführmessung)
Dies ist zwar keine Automatik, aber wird manchmal gerne dazu gezählt. Diese vier Grundarten der Belichtungsautomatik, finden Sie in jeder Spiegelreflexkamera, in vielen BirdgeKameras, bei den Micro Four Third Geräten und auch vereinzelt in Kompaktkameras.

Die Belichtungsautomatik wird an dem Einstellrad der Kamera eingestellt. Hier gibt es zwei Abkürzungen. Canon, Olympus, Pentax, Sony und Panasonic sind sich das einig und haben einheitliche Abkürzungen. Nikon macht da eine kleine Ausnahme, aber das ist nicht weiter schlimm.

Programmautomatik (= P)

Die Programmautomatik kommt dem Neuling gerade recht, denn in diesem Modus übernimmt die Kamera die komplette Auswahl und Einstellung von der Verschlusszeit und der Blende. Das macht sie immer nach einem vorgegebenen Mittelwert. Die Kamera beurteilt nicht ob es sich um eine Landschaft, einem Portrait oder eine Bewegung handelt. Sie misst das Licht und stellt die passenden Werte ein. Dies ist natürlich nur eine ganz vereinfachte Version, denn es gehen natürlich eine Menge Rechenprozesse vor sich.
Besonders in den Einsteiger- und Amateurkameras befinden sich heute eine Vielzahl von Programmautomatiken, denn ein Mittelwert wird dem Motiv nicht immer gerecht.
So haben die Kamerahersteller für (fast) jede Belichtungssituation eine Programmautomatik integriert. Unten soll das Einstellrad einmal stellvertretend für alle anderen sein, denn die Pikogramme sind tatsächlich überall gleich !



Durch eine grüne Aufschrift, oder auch manchmal nur durch ein grünes Quadrat gekennzeichnet, ist die VOLL-Automatik. Hier stellt die Kamera die komplette Belichtung, nebst dem (falls vorhanden)  Blitzgerät, ein. Auch läßt sich bei dieser Einstellung kaum etwas einstellen. Viele Funktionen der Kamera sind abgeschaltet. So soll der absolute Neuling nicht Gefahr laufen, ausversehen etwas zu "verstellen".
Nun ist ja nicht jedes Motiv gleich und solch eine Standardeinstellung kann schnell an die Grenzen stoßen. Da gibt es grundsätzlich zwei Motivarten. Motive, die sich bewegen und Motive, die sich nicht bewegen. Dazwischen gibt es allerhand Grauzonen, aber es läuft immer in die eine oder andere Richtung. Das haben die Hersteller im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre auch gelernt und es verfeinert. So gibt es Programmautomatiken speziell für:
  • Landschaft
  • Portraits
  • Bewegungen
  • Nachtaufnahmen
  • Makro-/ Nahaufnahmen
  • Sonnenuntergang
  • Feuerwerk
  • und und und und
Die wichtigsten (Fettgedruckt) finden Sie in der Regel gleich auf dem Einstellrad. Alle anderen sind über ein bestimmtes Menue abrufbar.
Der Unterschied zur Einstellung P ist der, dass Sie hier wieder alle anderen Kamerafunktionen zur Verfügung haben und auch die Einstellungen der Kamera überschreiben können. Auch schaltet sich das Blitzgerät nicht mehr automatisch dazu.

Zeitautomatik (A ; AV)

Die Zeitautomatik ist eine Halbautomatik und der Klassiker schlecht hin, denn diese Belichtungsautomatik war schon ganz früh in den Kameras intetriert. Was passiert hier ? Nun haben Sie die Blende in der Hand, das heißt Sie stellen die Blende manuell ein und die Kamera führt die Verschlußzeit automatisch nach. Diese Belichtungsautomatik verwendet man zum Beispiel bei der Landschaftsfotografie, denn mit dem Schließen der Blende, steuere ich auch die Schärfentiefe und dies ist genau das, was ich bei einer Landschaft erreichen will. Aber auch in der Architektur-, Makro-, Stillive-, Reprofotografie findet die Zeitautomatik ihre Anwendung.

Blendenautomatik (S ; TV)



Die Blendenautomatik ist ebenfalls eine Halbautomatik. Hier gibt man die Verschlußzeit vor und die Kamera führt die Blende automatisch nach. Diese Automatik ist ideal für die Sportfotografie, denn man gibt eine sehr kurz Zeit vor, weil die Bewegung ja genau das ist, was man fotografieren möchte. Eine große Schärfentiefe ist hier sekundär.



Es ist sogar manchmal das Gegenteil der Fall, denn durch einen unscharfen Hintegrund tritt das Hauptmotiv deutlicher hervor. Deshalb wird die Blendenautomatik auch gerne bei der Portraitfotografie eingesetzt.









Manuell (Nachführmessung) (M)

Nun fungiert die Kamera "nur" noch als Belichtungsmesser und Sie können Zeit und Blende frei wählen und einstellen. Dies ist die benutzerdefinierte Einstellung, welche dem Fortgeschrittenen empfohlen ist und auch von dem sehr gerne verwendet wird. Bei Aufnahmen in der Nacht zum Beispiel ist diese Einstellung unendbehrlich.

 
   
 
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