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Sportfotografie



Um schöne Sportfotos zu machen muss man kein Profi sein. Besonders wenn es sich um die eigenen Kinder handelt. Man möchte nur ein paar schöne Erinnerungen an diese Zeit haben. Mit der richtigen Ausrüstung, etwas Übung und den richtigen Blick ist das alles kein Problem. Nun muss man hier sagen, dass bei der Sportfotografie wirklich nichts an einer Spiegelreflexkamera vorbei geht. Zwar ist es technisch durchaus möglich mit einer kompakten Kamera solche Fotos zu machen. Die Grundbedingung ist eine, zumindest, halbautomatische Belichtungseinstellung und die Kamera muss über sehr schnelle Verschlußzeiten verfügen. Es gibt solche Kameras auf dem Markt (z.B. Panasonic Lumix LX3. Canon Powershot G11), aber es geht eben nichts über das Objektiv. Denn gerade bei der Sportfotografie sind lange Brennweiten ein Muss. Brennweiten ab 200mm sind  gefragt, denn nicht immer ist es dem Fotografen vergönnt, direkt vor Ort zu sein. Gerade bei Mannschaftssporarten wie Fussball, Handball, Hockey usw, muss man am Spielfeldrand bleiben und dann machen einem die Akteure auch nicht immer den Gefallen, direkt vor der Linse zu spielen.
Wer sich keine Reflexkamera zulegen will, aber dann und wann Sportaufnahmen machen möchte, der sollte auch einmal über eine Bridgekamera nach denken. Denn diese Kameraart bringen die meisten Voraussetzungen mit:
  • halbautomatische Belichtungseinstellung (Blenden- oder Zeitautomatik)
  • schnelle Bildfolge (mindesten 3Bilder/Sekunde)
  • lange Brennweiten
  • relativ hohe Lichtstärke (mindestens f=5,6)
  • Stativgewinde

Ein Fußballfeld hat eine Länge zwischen 90 und 120m. Wenn man also an einer Torauslinie steht, beträgt die Entfernung es bis zum Mittelkreis immer noch 45 - 60m. Wenn man die Spieler einigermaßen formatfüllend aufnehmen möchte, sollte das Objektiv schon eine gute Vergrößerung haben. Eine Brennweite von F=200mm hat (bezogen auf Kleinbild) eine 4-fache Vergrößerung und eine Brennweite von F=300mm eine 6-fache Vergrößerung. Darunter, so kann ich aus eigener Erfahrung berichten geht gar nichts. Bei kürzeren Brennweiten kann man auch bei der Nachbearbeitung nichts Vernünftiges mehr "zaubern".
Beim Sport, das weiß bestimmt jeder aus dem Fernsehen, geht es sehr schnell zu. Hier heißt es draufhalten und auslösen was das Zeug hält. Die Kamera muss also in der Lage sein möglichst viele Bilder hintereinander zumachen. Dies nennt man Bildfrequenz. Die kleinste Bildfrequenz sollte bei der Sportfotografie mindesten 3 Bilder in der Sekunde betragen. Also die Kamera macht in einer Sekunde drei Aufnahmen.


So lassen sich Bewegungsabläufe festhalten und es kommt zu spektakulären Momentaufnahmen, die den Betrachter in die Szene hinein versetzt. Denn das möchte man ja bei der Fotografie erreichen. Immer auf der Suche nach einmaligen Motiven.

Die Verschlußzeit ist das A&O. Damit die Bewegung regelrecht eingefroren wird, muss die Verschlußzeit mindesten 1/500 Sekunde betragen. Kürzer ist immer besser und wenn es die Lichtverhältnisse es zulassen, sollte man mit 1/1000 Sek, 1/2000 Sek. und mehr arbeiten. Um dies zu realisieren sollten Sie auf eine Halbautomatik umschalten.
Optimal ist die Blendenautomatik (siehe Belichtungsautomatiken). Hier gibt man die Verschlußzeit vor und die Kamera zieht die Blende nach. Es geht auch mit der Zeitautomatik. Doch hier sollte darauf geachtet werden, das die größte mögliche Blende (kleinste Blendenzahl) gewählt wird. Warum ? Nur wenn durch die Optik viel Licht hindurch kommt, kann die Verschlußzeit kurz werden. (Siehe hier zu auch Belichtung) Hier sollte immer darauf geachtet werden, dass das Objektiv nicht zu lichtschwach wird. Optimal wäre natürlich eine Lichtstärke von f=2,8 und wenn man Indoor-Sportarten fotografieren will, der kommt daran auch nicht vorbei. Allerdings sind diese Objektive auch nicht billig. Bei Sportarten die überwiegend im Freien stattfinden, können auch Objektive bis Blende f=5,6 verwendet werden. Wenn jedoch das Wetter, sprich das Licht, nicht mitspielt, spürt man die Grenzen dieser Lichtstärke. Manchmal kann man sich mit einem höheren ISO-Wert retten. Doch dies geht dann immer zu Lasten der Bildqualität, weil man immer ein höheres Bildrauschen riskiert. Hier muss der Fotograf entscheiden, was mit den Bildern geschehen soll. Sind sie für die Homepage gedacht, dann kann das erhöhte Rauschen leicht verkraften. Sollen die Bilder jedoch vergrößert werden, dann sieht es schon anders aus. Und genau hier gewinnt die Spiegelreflex und natürlich auch die Mirco-Four-Third durch ihren viel größeren Bildsensor immer.


Oben in der kleinen Auflistung habe ich das Stativgewinde erwähnt. Nun haben wirklich 99,9% aller Kameras ein 1/4" Stativgewinde. Denn es kann ein Einbeinstativ die Aufnahmen noch optimieren. Und man bedenke: Auch wenn man einen Bildstabilisator integriert hat, ist dieser jedoch "nur" für die Bewegung des Fotografen da, nicht für die Bewegung des Motives !

Mehr Sportfotos von mir, finden sie unter www.hebc-damen.de ( Hier ich bin der Webmaster)

 
   
 
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