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Die Spiegelreflexkamera



Wer jetzt denk, eine Spiegelreflexkamera ist nur etwas für Profi´s, der irrt - aber gewaltig ! Der Reflex wird immer noch nachgesagt, sie sei kompliziert, unhandlich, schwer und wahnwitzig teuer.

Das stimmt so nicht mehr.

Jede moderne Spiegelreflexkamera (und mit modern meine ich ab Ende der 80ger Jahre!) verfügt über eine Vollautomatik. Sie nimmt Ihnen die Scharfeinstellung und die Belichtungseinstellung ab. Seit Beginn der Autofokus-Ära Ende der 80iger Jahr mit der Minolta 7000 hat diese Technologie rasante Vortschritte gemacht. Die Autofokussysteme sind immer empfindlicher und die Belichtungssysteme immer genauer geworden, dass auch schwierige Lichtsituationen sehr gut gemeistert werden.

Worin liegt der Vorteil einer Spiegelreflexkamera ?

Nun das erste, was einem zu einer Spiegelreflexkamera einfällt, ist die Möglichkeit, die Objektive zu wechseln. Das ist ein sehr guter Unterschied zu einer Kompaktkamera und sehr vorteihaft, aber es ist nicht der Vorteil.
Mit der Einführung der digitalen Fotografie, ist ein ganz wichtiger Aspekt "geboren" worden, den man bei der analogen Fotografie nicht, ich sage einmal, beachten musste, denn  Spiegelreflexkamera und Kompktakamera hatten eines gemeinsam: das Filmformat !
Beide arbeiteten sie mit dem Kleinbildfilm 35mm mit dem Negativformat 24x36mm. Heute sieht das ganz anders aus.

Die digitalen Kompaktkameras sind aus einem Grunde so handlich, weil sie nicht mehr an das Kleinbildformat gebunden sind und weil die Herstellung eines so großen Sensors schlicht weg verdammt teuer ist. So haben die Kompaktkameras sehr sehr kleine Bildsensoren, die
  • a.) eine beschränkte Aufnahme an Pixeln haben
  • b.) dadurch bei hohen Empfindlichkeiten eine "rauschige" Abbildung erbringen
  • c.) bei starken Bild-Vergrößerungen ihre Grenzen haben.
Wie Sie auf der Abbildung sehen können, sind die einzelenen Sensorgrößen im Maßstab aufgeführt. Oben das kleine rote Pünktchen ist die Sensorgröße, die für gewöhnlich in kompakten Kameras zu finden ist. Ganz unten ist das "alte" Kleinbildformat, das heute Vollformat genannt wird. Dieses Format findet man in den professionellen Kameraausführungen. Das "normale" Sensorformat ist das sogenannte APS-C Format, welches von den meisten Herstellern verwendet wird. Nur Olympus und Panasonic machen da eine Ausahme. Die beiden Hersteller verwenden mit großen Erfolg das Four-Third (4/3) Format.. Hier in der Größe des Bildsensors liegt der entscheidende Vorteil einer Spiegelreflexkamera.

Die Anwedungsmöglichkeiten einer Spiegelreflexkamera.

Oben wurde es ja schon erwähnt, die Möglichkeit des Objektivwechsels. Dies macht diesen Kameratyp zu einem sehr vielseitig einsetzbaren Instrument. Dadurch kann sie sehr viel mehr, als langläufig bekannt ist. So gibt es Adaptionsmöglichkeiten für Mikroskope, Teleskope und Endoskope. Nahezu für jedes erdenkliche Einsatzgebiet gibt es Objektive und schon allein die Option, die Belichtung frei wählen zu können, macht die Spiegelreflex zu einem wertvollen gestalterischen Istrument.
Aber auch hier unterscheidet die Industrie zwischen drei Anwenderbreiche:
  • den Einsteiger / Amateur
  • den "ernsthaften" Amateur
  • den professionellen Fotografen
Natürlich sind die Grenzen fließend, aber um eine Übersicht zu verschaffen, wollen wir uns es hier einmal ewtas einfacher machen.
Auch soll Einsteiger und /oder Amateurkamera nichts bewerten. Auch hier gibt es die Käuferschicht, die wunderschöne Bilder machen möchten, aber es eben nicht "zu weit treiben" wollen. Die ganz genau wissen, dass sie keine Sport- oder Modefotografen werden wollen, aber die Vorteile einer Spiegelreflex durch aus zuschätzen wissen. Wobei eine heutige "Einsteigerkamera" nichts mehr mit ihren Vorfahren der frühen 80ziger Jahre zu tun hat. Es finden sich viele Elemente aus den höheren Klassen wieder. So zum Beispiel, der Bildsensor, das Belichtungssystem und das Autofokussystem. Wenn man von einem Abgespeckten Gerät sprechen darf, dann finden man diese Änderungen in Details, wie zum Beispiel der Bildfrequenz oder ind er Verarbeitung. Nein nein - keine Angst diese Geräte sind nicht schlecht verarbeitet, aber dem Zielkäufer angemessen. Denn es steht nun einmal fest, dass ein Amateufotograf nicht so viele Bilder macht, wie ein professioneller Fotograf, der bei einem Fußballspiel schon mal sein 700 bis 800 Bilder macht - und das bei jedem Spiel. So brauch eine Kamera, die für einen Foto-Amateur gedacht ist, kein übermäßig stabiles Verschlußsystem oder Spiegelmechanik. Oder wollen Sie mit Ihrem gut Familenauto Formel eins Rennen fahren ? Nein, deshalb hat Ihr Wagem auch eine für Sie zugeschnitten Robustheit.

Das ist bei einem Handlungseisenden schon anders. Da er sehr viel Zeit in seinem Auto verbringt, liegen hier die Schwerpunkte auch anders. So bei dem "ernsthaften" Amateur. Er macht vielleicht schon hier und da Aufnahmen für Zeitungen, seine Homepage oder vermarktete nebenbei seinen Bilder. Er geht da schon genauer zu Werke und macht schon deutlich mehr Bilder. Auch braucht er ein größeres und helleres Sucherbild, möchte eine schneller Bildfolge haben, besonders wenn mit RAW-Dateien, also völlig unkomprimierten Bilder arbeiten will. Dieser Fotograf braucht schon etwas mehr Komfort, welche ihm diese Kameras bieten.

So ist es manchmal nur ein kleiner Schritt in die Profi-Ecke. Besonders die Voll-Formatkameras sind hier beliebt, weil sie doch bei höheren Empfindlichkeiten allen anderen deutlich im Vorteil sind.
 
   
 
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