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  Kompaktkamera
 
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Die Kompaktkamera !

Sie hat schon sehr früh den Markt erobert und wird (und wurde) zu Unrecht belächelt, die Kompaktkamera. Nun stellt sich die Frage: Was ist eine Kompaktkamera ?

  Nun das Kompakt steht für klein und handlich. Es handelt sich in erster Linie um Geräte, die sehr gut auch einmal in die "Hosentasche" passen. Was jetzt bitte nicht heißen soll, das dies der beste Aufenhaltsort für solch ein Gerät ist. Die Anfänge der Kompaktkamera waren sehr sehr einfach. Oft handelte es sich um sehr einfache Technik, wenn man sogar von Technik sprechen durfte. Auch hat die Poket-Kamera mit dem Slogan Ritsch-Ratsch-Klick Mitte der siebziger Jahre des 20.Jahrhunderts, nicht umbedingt zu einem positiven Image beigetragen.

Schon zu analogen Zeiten, gab es Kompaktkameras, die es in Punkto Messtechnik mit jedem anderen Produkt aufnehmen konnte. Gerade in der Autofokustechnik, hatte sich enorm viel getan. So basieren die heutigen digitalen Kameras auf "analoge" sehr ausgereiften Technologie.

Die Crux ist, dass sich die heutigen Hersteller sehr einig sind. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Kameras heute zu 80% bis 90% identisch ausgestattet sind.

Zu den "wichtigsten" Ausstattungsmerkmalen gehören:
  • optisches Zoom-Objektiv
  • Autofokus
  • Bildstabilisator
  • Gesichtserkennung
  • hohe ISO Werte
  • Blitzgerät
  • Videofunktion
  • LCD-Monitor mit mindestens 2,5"
  • Lithium-Ion Akku
  • Stativgewinde 1/4"
  • USB-Anschluß
  • Scene-Programme
  • Selbstauslöser
  • Speicherung von Datum & Uhrzeit
Tja dies ist so ungefähr die Standartaustattung und die davon wiederum wichtigsten wollen wir jetzt einmal Durchgehen.

optisches Zoom-Objektiv

Das Objektiv ist immer noch das A&O bei einer Kamera und wird es auch immer bleiben. Alle Kameras sind mit einem Objetiv ausgerüstet und da man für gewöhnlich bei einer Kompaktkamera das Objetiv nicht auswechsel kann (es gibt ein paar Ausnahmen), sollte man sich schon einmal überlegen, was man denn üblich gerne Fotografiert. Was das Objektiv leistet, geben die Hersteller mit doch manchmal sehr abstrakten Begriffen an. So steht da, dass die Kamera ein 3-fach, 5-fach oder ein 12-fach Zoom hat. Jedes Zoom hat eine Anfangsbrennweite und einen Endbrennweite. Zum Beispiel 35mm - 105mm.Wenn man jetzt 105 durch 35 dividiert ergibt es 3. Also
  • Endbrennweite : Anfangsbrennweite = X-fach
  •          105            :                 35                = 3-fach
Recht einfach, wenn man es weiß. Doch reicht es nicht und das hat die Industrie auf verstanden. Sie geben seit einigen Jahren auch stets die Brennweiten äquivalent zu den Kleinbildbrennweiten an, denn darunter kann fast jeder etwas verstehen. Aber hier noch einmal zur Übersicht:
  •  24mm = starkes Weitwinkel
  •  28mm = normales Weitwinkel
  •  50mm = normales Objektiv
  • 100mm = Portraittele
  • 140mm = mittleres Teleobjektiv
  • 200mm = großes Teleobjektiv
  • 300mm = starkes Teleobjktiv
Sehr kompakte Kompaktkameras, die schmal und sehr klein sind, haben für gewöhnlich auch recht kleine Bereiche. Hier trifft man auf Zoom-Objektive die 3-fach oder 3,5-fache Steigung haben. Zum Glück sind die Hersteller zu 3-fach Zooms übergegangen, die bei 28mm und sogar schon bei 24mm beginnen. Dies hat den Vorteil, dass man große Gruppen, Gebäude, Landschaften und Innenräume viel besser fotografieren kann.

Möchte man mehr Brennweite und lege sein Augenmerk auf größere Vergrößerung, so ist das durchaus möglich. Es gibt schon sagenhafte Kameras, die mit 10-fach und sogar schon 12-fach Zoomobjektiven ausgestattet sind, die bei 24 oder 25mm beginnen. Also sie umfassen Brennweiten von 25-300mm (!). Jedoch muß man in Kauf nehmen dass diese Geräte, dann nicht mehr so klein sind. Sie sind aber im Vergleich zu einer Spiegelreflexkamera winzig. (Warum das so ist lesen Sie bitte bei "Spiegelreflexkamera")

Autofokus

Autofokus heißt übersetzt automatische Scharfeinstellung. Die Firma Sanyo brachte das erste Autofocussystem auf den Markt. Seit Mitte der 1980 (!) Jahre ist es gang und gebe. Hier gibt es wiederum zwei Arten von Autofokus.

aktiver Autofokus

passiver Autofokus

Der aktive Autofokus ist seit Anfang der 1980 Jahre in den Kompaktkameras eingebaut und auch die Firma Polaroid intergrierte dieses System in seine Top-Kameras. Übrigens hatte Polaroid die erste Spiegelreflexkamera mit Autofokus auf dem Markt.
Die Funktionsweise ist wie folgt:

Die Kamera sendet ein Signal aus. Meistens ist ein Infrarot Strahl, dieser reflektiert und wird von der Kamera empfangen. Die Kamera registriert die Differenz zwischen Senden und Empfangen und errechnet die (ungefähre) Entfernung. Aus diesem Grunde waren in den ersten Kameras ohne Ausnahme mit Weitwinkelobjektiven ausgestattet, weil die von Hause eine Große >Schärfentiefe mit bringen. Die Systeme wurden immer weiter verbessert, so dass auch >Zoomobjektive mit starken Telebereich eingesetzt werden konnten.

Dies war die Zeit in der sich immer mehr der passive Autofokus etablierte. Hierbei misst die Kamera die Kontraste und ermittelt so die Entfernung.

Bildstabilisator

Der Bildstabilisator ist wirklich eine Spezialität der digitalen Film- und Fototechnik. Eingeführt wurde er im Videobereich. Dort wurde immer weiter entwickelt, bis er Einzug in die Fotografie erhielt. Die Firma CANON baute schon zu analogen Zeiten (!) Bildstabilisatoren in ihre Objektive ein. Dies machten sie nachdem sie es in Ferngläser verwendet hatten. Also haben wir garnicht mit einer wirklich brandneuen Technik zu tun.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Bildstabilisatoren:

den optischen Bildstabilisator

den elektronischen Bildstabilisator.

Bei dem elektronischen Bildstabilisator errechnet die Kamera eine korrigierten Bildausschnitt. Also das Bild wird etwas vergrößert.
Bei dem optischen Bildstabilisator werden entweder im Objetiv Linsenelemente verschoben oder es wird der ganze Bildsensor nachgeführt.
Es hat die Praxis gezeigt, das diese beiden Arten von optischen Bildstbiliatoren sich absolut bewährt haben. Sie sind wirklich gleichwertig.

 

Gesichtserkennung

Wenn Sie vor kurzem vielleicht einen neuen Ausweis benögtigten, dann wurden Sie bestimmt gefragt, ob Sie biometrische Passbilder benötigen. Um die Passbilder geht es jetzt nicht aber um den Begriff biometrisch.
Den Kameras wurde, durch Eingabe von biometrischen Daten, beigebracht woran sie ein Gesicht erkennen. Und wenn man diese Funktion zuschaltet, dann ist die Kameras tatsächlich in der Lage ein Gesicht aus ihrem Messfeld heraus zu erkennen. Aber was soll das ?
Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Sonne, Strand, Wasser. Ihr Sohn oder Ihre Tochter planschen vergnügt vor sich hin. Sie stehen da wie sie es gelernt haben mit der Sonne im Rücken und wollen diese Szene einfangen. Aber Sie sehen schon auf dem Monitor, dass das Kind unterbelichtet, also zu dunkel ist. Logisch, denn Sie hatten zwar die Sonne hinter sich, aber das Wasser ist ein prima Lichtreflektor und Si haben eine klassische Gegenlichsituation. Nun kommt die Gesichtserkennung, die sich automatisch das Gesicht heraussucht und die Belichtungs- und die Entfernungsdaten genau darauf einstellt. Schon sieht das Bild anders aus.

Video

Schon die ersten digitalen Fotoaparate hatten auch die Möglichkeit Videofilme von ein paar Minuten zu machen. Jedoch war die Qualität meist, freundlich ausgedrückt, bescheiden. Jedoch hat sich dies entscheidend geändert. Schon jetzt kann man sagen, dass die Standart-Video-Funktion viel besser geworden ist durch bessere Auflösungen und höhere Bildfrequenzen. Dcoh auch hier geht es weiter und viele Kameras haben schon HD-Video 720p (High Definition 720p = 1280 x 720 Pixel). Damit man auch die hohe Qualität auf seinem HD-Ready Fernseher genießen kann, verfügen diese Kameras auch über HDMI Ausgang.

Scene - Programme

Diese Funktion spricht besonders den unbedarfeten Einsteiger an. Es handelt sich um eine bestimmte Auswahl von Voreinstellungen. Dies meist verwendeten Scene-Progamme sind


  • Landschaft
  • Portrait
  • Bewegungn
  • Nacht-Portraits
  • Nahaufnahmen (Makro)
Wer also einmal eine besondere Situation fotografieren möchte, dem sei empfohlen, sich diese Programme einmal anzuschauen, denn sie helfen wirklich weiter.

Nun gibt es wieder zwei Arten von Kompaktkameras, die auch ganz bestimmte Kundengruppen ansprechen wollen. Wir ich das auf der Seite Beratung schon vielleicht etwas lachs aufgeführt habe.

Der Knipser

Das soll absolut nicht abwertend oder beleidigend gemeint sein. Es ist ausserdem völlig legitim, wenn jemand ohne großen Aufwand gute Bilder machen möchte. Auch wird dieser Kunde nicht in die Situaton  kommen, Sportfotos oder hochwertige Portraits zu machen. Nein dieser Mensch möchte gerne schöne Erinnerungen aus dem Urlaub, von der Hochzeit oder seinen mitnehmen. Ihnen sei empfohlen nach wirklich vollautomatischen Kameras zuschauen. Die Marke ist fast schon Ansichtssache geworden, denn mit einem namenhaften Hersteller machen sie wirklich NULL Fehler. Doch Vorsicht sei geboten vor sehr preiswerten Angeboten, denn hier verstecken sich manchmal kleine Fallen. Achten Sie auf Qualität - besonders bei dem Objektiv. Damit ist nicht gemeint höher weiter schneller. Die Brennweite und auch der sichtbare Durchmesser hat mit der Qualität eines Objektives nichts zu tun. Da gibt es in der Vergangenheit genug Beispiele. Diese seien genannt:
  • Rollei 35 (Carl Zeiss Tessar)
  • Yashica T-Modelle (Carl Zeiss Tessar)
  • Olympus XA
  • Minox 35 EL, GL, GT, ML
  • Olympus Camedia C 220
  • Canon Powershot A75
  • Panasonic Lumix Modelle (Leica Optik)
Diese Reihe läßt sich beliebig lang fortführen. Es ist schwer in der heutigen Zeit mit einer unheimlich rasanten Modellfluktuation einzelne Kamera-Modelle zu empfehlen, das soll auch nicht der Zweck dieser Seite sein, aber wenn Sie sich so in der Preisklasse von € 150,- aufhalten, bekommen Sie schon erstklassige Kameras.

Der Einsteller

Vielleicht haben Sie ja schon eine Spiegelreflexkamera, oder Sie wollen einmal hineinschnuppern in die weite Welt der Fotografie, dann sollten Sie darauf achten, dass die Vollautomatik abschaltbar ist. Oder zumindest sollte die Kamera die Werte von Zeit und Blende anzeigen, damit man reagieren kann.Solche Kameras gibt es, aber sie sind nicht so zahlreich, wie die erste Kategorie. Auch müssen es keine sehr großen Kameras sein. Sehr oft sind diese Kameras von ihrer Ausstattung größer und es gibt mehr Einstellungsmöglichkeiten, aber hier sein auch gesagt, dies ist kein MUSS sondern ein KANN. Diese Kameras verfügen alles samt auch über Vollautomatiken. Sie haben lediglich die Option auch halbautomatisch und soga völlig manuell bedient zu werden. So schauen Sie einmal tief in sich hinein und beantworten Sie sich die Frage, was Sie wirklich wollen - alles ist möglich !

 
   
 
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